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29 Aug 2016 05:30 #7

Die verkaufte Großmutter

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Irgendwie ist das wohl auch unter die Rubrik vergessene Bücher zu sehen.

"Oma Feddersen hat zwei Häuser", so wird dem Bauern und Viehhändler Max Heitmann berichtet, "und niemand sonst, nicht einmal der Schwiegersohn, Erhard Feddersen, weiß etwas davon." Also versucht Max Heitmann zunächst einmal, sein Töchterlein mit dem Enkel von Oma Feddersen zu verkuppeln und als das nicht gelingt, besucht er Erhard Feddersen auf seinem heruntergewirtschafteten Hof und bietet ihm an, ihm die Großmutter abzukaufen. Nachdem die Großmutter selbst den Preis für sich tüchtig in die Höhe getrieben hat, geht sie bereitwillig mit und dann erlebt Heitmann sein blaues Wunder

Mehr will ich mal hier nicht verraten

Mich hat das Buch als Kind fasziniert und gefesselt, habe das aber leider nicht selbst je gehabt sondern damals nur mal geliehen bekommen.
Bin mal gespannt, ob es noch jemand kennt und sich mal austauschen möchte?..

Eure Winni

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27 Okt 2016 02:37 #8

Heidis Lehr und Wanderjahre/Heidi kann brauchen, was es gelernt hat.

Wenn man Heidi sagt, bildet sich ein idyllisches romantiches Bild der Schweiz, erstrebenswert und idealhimmlisch.

Kaum einem ist klar, daß die Ursprünge schon vor 1900 lagen. Aus einer Zeit, wo Schreibmaschinen wohl noch nicht zur Verfügung standen, erst recht nicht sowas wie Computerzeugs.

Fräulein Rothemeier aus Frankfurt haßt Heidi, aber von allen anderen wird die kleine Heidi geliebt. Sie ist ein spontanes natürliches Mädchen. Nach ihrer spießbürgerlichen vorübergehenden Zeit in Frankfurt kann sie aber bald wieder in die Obhut ihres Großvateres zurückkehren und sich ohne Zwänge frei und ungebunden entwickeln. Wir kennen heute die vielfacher modernisierte Geschichte von Heidi, samt Liedern. Ich habe hier einen uralten Orginalband von Heidi's Lehr und Wanderjahre und Heidi kann brauchen, was es gelernt hat, die von der Schweizerin Johanna Spyrl aus den 1800-er Jahren geschrieben wurden.

Die haben als Vorlage für die heutige Heidi gedient, lesen sich aber viel spannender. Heidi in Literatur, Film und Musik haben maßgellich ein romantiches Bild der Schweiz mitgeformt, das uns die Schweiz als ein idyllischer Ort, als eine Art Stützpunkt des Himmels erscheinen läßt. Wie Carl das scho mal beschrieben hat an anderer Stelle. Das Original wirkt wesetlich ergreifender und prägender.


Wer drankommt: sehr empfehlenswert.

Eure Winni.

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